Der Kölner Dom innen: das solltest du sehen
Der Kölner Dom ist eine hochgotische Basilika mit fünf Schiffen, einem ausladenden Querhaus und der Doppelturmfassade im Westen. Wenn du hineingehst, prägen die Höhe des Mittelschiffs und die bunten Fenster den ersten Eindruck. Die Kunstwerke verteilen sich auf Chor, Kapellen und Querhäuser. Vier Dinge lohnen beim ersten Besuch: den Dreikönigenschrein, das Gerokreuz, den Altar von Stefan Lochner und die Fenster.
Seit dem 01.07.2026 kostet die touristische Besichtigung des Innenraums Eintritt: 12 €, ermäßigt 6 €, Kinder bis einschließlich 13 Jahre sind frei. Gebet und Gottesdienste bleiben frei. Tickets samt Turm und Schatzkammer erklärt die Seite Kölner Dom Eintritt. Bei Gottesdiensten oder Bauarbeiten können Bereiche gesperrt sein, du solltest also nicht darauf bauen, jedes Kunstwerk zu jeder Zeit zu erreichen.

Die wichtigsten Kunstwerke im Dom
Wo sie stehen und was sie besonders macht.
Der Dreikönigenschrein
Der goldene Reliquienschrein steht hinter dem Hochaltar. Er ist das Hauptwerk im Innenraum und nicht Teil der Schatzkammer. Du siehst ihn im Rahmen der Besichtigung, ein eigenes Schrein-Ticket gibt es nicht. Mehr zum Dreikönigenschrein
Das Gerokreuz
Ein monumentales Holzkruzifix, gestiftet von Erzbischof Gero. Es hängt an der Ostwand der Kreuzkapelle. Kreuzbalken und Korpus sind original, die Strahlensonne dahinter und der Marmoraltar kamen 1683 dazu. Das Werk wird um 970 datiert.
Der Altar der Stadtpatrone
Stefan Lochner malte ihn um 1442. Er stand zuerst in der Ratskapelle und ist seit 1810 im Dom, in der Marienkapelle. In Advent und Fastenzeit sind die Flügel geschlossen.
Die Mailänder Madonna
Eine farbig gefasste Holzfigur aus der Kölner Dombauhütte, entstanden um 1280 bis 1290. Farbfassung, Szepter und Krone stammen aus einer Restaurierung um 1900. Es ist nicht die unverändert aus Mailand importierte Originalfigur.
Unsere Wahl: der Dom in VR
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Dom-Führungen und Tickets in Köln
Führungen und Tickets mit Innenraum, mit Live-Preisen und Verfügbarkeit.
Kölner Dom Fenster: Richter-Fenster und Bayernfenster
Die Fenster des Doms überspannen mehr als anderthalb Jahrhunderte. Die fünf Bayernfenster im südlichen Seitenschiff stiftete König Ludwig I. von Bayern 1848, ausgeführt hat sie die Königliche Glasmalereianstalt in München. Enthüllt wurden sie am 14. August 1848.
Das Richter-Fenster füllt das südliche Querhaus. Es stammt von 2007 und misst 106 m². Es besteht aus 11.263 kleinen Glasquadraten mit 9,6 cm Kantenlänge in 72 Farbtönen. Die Quadrate sind nach dem Zufall angeordnet, einige gespiegelt, und das Fenster zeigt deshalb keine Figuren oder Heiligen. An hellen Tagen wirft es Farbe auf den Boden. Beide Fenstergruppen lassen sich gut vergleichen: das eine erzählt, das andere spielt mit Licht.

Verhalten im Dom
Der Dom ist ein Gotteshaus mit täglichen Gottesdiensten.
Kleidung
Schultern und Oberkörper sollten bedeckt sein. Röcke und Hosen reichen mindestens bis zum halben Oberschenkel. Kopfbedeckungen aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen sind erlaubt.
Verhalten
Essen, Trinken, Rauchen, Telefonieren und Videocalls sind nicht erlaubt. Sprich leise.
Fotos
Private Fotos ohne Blitz sind außerhalb von Gottesdiensten erlaubt. Bei Gottesdiensten fotografierst du nur von deinem Platz aus und mit Rücksicht. Stative brauchen eine Genehmigung.
Taschen und Kontrollen
Es gibt Personenkontrollen. Große Koffer und Wanderrucksäcke sind nicht erlaubt und lassen sich nicht aufbewahren.
Zeiten, Messen und den Sonntagszugang findest du unter Öffnungszeiten. Innenraum und Schatzkammer sind barrierefrei, der Turm nicht.
Ein einfacher Rundgang
So kommst du an den Höhepunkten vorbei, ohne zurückzulaufen.
Im Mittelschiff beginnen
Schau zuerst nach oben zu den Gewölben. Das Mittelschiff ist rund 43,4 m hoch.
Das südliche Seitenschiff entlang
Hier sitzen die fünf Bayernfenster. Das Richter-Fenster füllt das südliche Querhaus.
Weiter zum Chor
Hinter dem Hochaltar steht der Dreikönigenschrein. Das Gerokreuz hängt in der Kreuzkapelle, der Lochner-Altar steht in der Marienkapelle.
Draußen abschließen
Schatzkammer oder Turm hängst du nach dem Innenraum an. Details zur Domschatzkammer
Den Innenraum mit einer Führung erleben
Führungen bringen Geschichten, der Eintritt kommt aber dazu.
Öffentliche Führungen
Die öffentlichen Innenraumführungen dauern 60 Minuten und kosten 8 € für Erwachsene, ermäßigt 6 €. Es gibt sie auf Deutsch und auf Englisch. Der Eintritt in den Innenraum ist nicht enthalten.
Führungen für Kinder
Die Kinderführung richtet sich an 6 bis 13 Jahre, dauert 60 Minuten und kostet 6 € für Kinder und 8 € für Begleitpersonen. Jüngere Kinder sind frei. Die öffentliche Führung ist sonntags um 14:30 Uhr. Der Innenraum-Eintritt kommt dazu, soweit Kinder nicht ohnehin frei sind.
Dach- und Ausgrabungsführungen
Das sind eigene Führungen von etwa 90 Minuten für 27 € ab 16 Jahren. Ein zusätzliches Innenraum-Ticket brauchst du nicht. Alle Domführungen
Mehr zum Dom
Seiten, die zu deinem Besuch passen.
Kölner Dom innen: häufige Fragen
Was lohnt sich im Kölner Dom innen zu sehen?
Der Dreikönigenschrein, das Gerokreuz, der Lochner-Altar der Stadtpatrone, die Bayernfenster von 1848 und das Richter-Fenster von 2007.
Kostet der Besuch im Dom Geld?
Seit dem 01.07.2026 braucht die touristische Besichtigung des Innenraums ein Ticket: 12 € für Erwachsene, ermäßigt 6 €. Kinder bis einschließlich 13 Jahre sind frei. Gebet und Gottesdienste bleiben frei.
Wo steht der Dreikönigenschrein?
Hinter dem Hochaltar, im Innenraum des Doms. Er steht nicht in der Schatzkammer.
Wie alt ist das Gerokreuz?
Es wird um 970 datiert. Strahlensonne und Marmoraltar dahinter stammen von 1683.
Was ist das Besondere am Richter-Fenster?
Es stammt von 2007, misst 106 m² und besteht aus 11.263 Quadraten in 72 Farbtönen, nach dem Zufall angeordnet. Es zeigt keine Figuren.


