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Der Dreikönigenschrein

Dein unabhängiger Guide für den Kölner Dom

Der Dreikönigenschrein

Der Dreikönigenschrein ist der goldene Reliquienschrein hinter dem Hochaltar des Kölner Doms. Hier steht, was er enthält, wie er entstand und wie du ihn siehst.

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  • ⛪ Turm, Schatzkammer und Zeiten erklärt
  • ↺ Meist kostenlos stornierbar

Der Dreikönigenschrein im Kölner Dom

Der Dreikönigenschrein ist ein Reliquiar für die Gebeine, die nach kirchlicher Überlieferung als die der Heiligen Drei Könige verehrt werden. Sie kamen 1164 von Mailand nach Köln. Der Schrein, der sie birgt, entstand in den Jahrzehnten um 1200 in Goldschmiedewerkstätten und ist ein Werk mittelalterlicher Goldschmiedekunst aus Gold, Silber, Edelsteinen und Email.

Du findest ihn im Dom, hinter dem mittelalterlichen Hochaltar. Er steht nicht in der Schatzkammer, sondern gehört zum Besuch des Innenraums. Ein eigenes Schrein-Ticket gibt es nicht. Seit dem 01.07.2026 kostet die touristische Besichtigung des Innenraums 12 €, ermäßigt 6 €, Kinder bis einschließlich 13 Jahre sind frei. Alle Preise stehen unter Kölner Dom Eintritt.

1164Jahr, in dem die Reliquien von Mailand nach Köln kamen
Etwa 1190 bis 1220Hauptzeit der Goldschmiedearbeit, Datierungen schwanken um Jahrzehnte
12 € / 6 €Innenraum-Ticket, Erwachsene und ermäßigt, 2026
Detail des Dreikönigenschreins

Goldschmiedekunst am Dreikönigenschrein

Gold, Silber, Edelsteine und Email.

Die Werkstätten

Der Schrein geht auf die Werkstatt Nikolaus von Verduns und auf spätere Goldschmiedewerkstätten in Köln und im Maasland zurück.

Die Materialien

Figuren aus Gold und Silber, Vergoldung, Filigran, Edel- und Halbedelsteine, antike Gemmen und Kameen sowie Email. Achte auf die Figuren aus Gold und Silber und die dicht besetzte Oberfläche.

Die Datierung

Die Arbeit wird auf etwa 1190 bis 1220 datiert. Die Datierung schwankt um Jahrzehnte, denn der Schrein entstand über lange Zeit. Nimm ein einzelnes Jahr deshalb nicht zu wörtlich.

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Die Geschichte des Schreins seit 1164

1164 kamen die Reliquien von Mailand nach Köln. Die Reliquien machten Köln zum Wallfahrtsort, und die Dreikönigswallfahrt erinnert bis heute daran. Der Schrein selbst entstand in Etappen um das Jahr 1200.

1794 verließ der Schrein die Stadt auf der Flucht vor französischen Truppen. Danach wurde er verkürzt. Zwischen 1961 und 1973 wurde er restauriert und weitgehend in die ursprüngliche Form zurückgeführt. Was du heute siehst, ist das Ergebnis dieser Arbeit.

Der Schrein hinter dem Hochaltar

So siehst du den Dreikönigenschrein

Praktische Hinweise für deinen Besuch.

Wo er steht

Hinter dem Hochaltar im Chor. Geh in Richtung Chor. Der Schrein steht nicht in der Schatzkammer.

Wann du gehst

Die Besichtigung läuft montags bis samstags von 10:00 bis 17:45 Uhr, sonntags und an kirchlichen Feiertagen von 13:30 bis 16:30 Uhr. Bei Gottesdiensten sind Teile der Kirche gesperrt. Die Zeiten stehen unter Öffnungszeiten.

Eintritt rund um Dreikönig

Ein Innenraum-Ticket brauchst du nicht an den Tagen von Dreikönig bis zum folgenden Sonntag und zur Dreikönigswallfahrt. Das gilt auch am 1. Mai, am 3. Oktober und in der Nacht der offenen Kirchen. Turm und Schatzkammer sind dadurch nicht frei.

Nah heran

Rechne nicht damit, zu jeder Zeit jede Seite zu sehen. Bei Gottesdiensten oder Arbeiten können Bereiche gesperrt sein.

Reliquien und Glaube

Was der Schrein ist und was nicht.

Der Schrein enthält Reliquien, die Christen als die der Heiligen Drei Könige verehren. Das ist eine Frage des Glaubens und der kirchlichen Überlieferung. Es ist keine wissenschaftliche Identifizierung der Gebeine, und diese Seite stellt es auch nicht so dar. Manche kommen wegen der Goldschmiedekunst, manche wegen der Wallfahrt, viele wegen beidem. Der Dom bleibt dabei ein Ort des Gebets.

Den Schrein mit einer Führung sehen

Eine Führung hilft bei den Einzelheiten.

Die öffentlichen Innenraumführungen dauern 60 Minuten und kosten 8 € für Erwachsene, ermäßigt 6 €, auf Deutsch und auf Englisch. Der Eintritt in den Innenraum kommt dazu. Führende können dich auf Figuren und Steine hinweisen, die du allein leicht übersiehst. Alle Möglichkeiten stehen unter Domführungen. Buch in der Hochsaison lieber früh, und wie bei jedem Besuch gibt es Sicherheitskontrollen.

Dreikönigenschrein: häufige Fragen

Wo steht der Dreikönigenschrein?

Im Kölner Dom, hinter dem Hochaltar. Er steht nicht in der Schatzkammer.

Brauche ich ein eigenes Ticket für den Schrein?

Nein. Du siehst ihn im Rahmen der Besichtigung des Innenraums, die 2026 für Erwachsene 12 € und ermäßigt 6 € kostet. Kinder bis einschließlich 13 Jahre sind frei.

Wer hat den Dreikönigenschrein gemacht?

Goldschmiede in der Werkstatt Nikolaus von Verduns und spätere Werkstätten in Köln und im Maasland. Die Hauptarbeit stammt aus der Zeit um 1190 bis 1220.

Wann kamen die Reliquien nach Köln?

1164, aus Mailand.

Sind die Gebeine wirklich die der Heiligen Drei Könige?

Das ist eine Frage der kirchlichen Überlieferung und des Glaubens. Einen wissenschaftlichen Identitätsnachweis gibt es nicht.

Wurde der Schrein beschädigt?

Er wurde nach der Flucht vor französischen Truppen 1794 verkürzt und zwischen 1961 und 1973 restauriert, weitgehend in die ursprüngliche Form.

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